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B4
Einsatzart: B4
Kurzbericht: Brennt Industriehalle / Vollbrand
Einsatzort: Neuenburg
Alarmierung: Alarmierung per Funk
am Dienstag, 02.03.2021, um 02:33 Uhr
Mannschaftsstärke: k.A.
eingesetzte Kräfte:
Einsatzbericht:

Mit dem Alarmstichwort " Gebäudebrand" wurde die Abteilung Stadt unterstützend mit der Drehleiter nach Neuenburg alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Hilfskräfte der FW Neuenburg stand das Gebäude, das als LKW Werkstatt genutzt wird bereits im Vollbrand.
Wir unterstützen die Kameraden mit der Drehleiter bei der Brandbekämpfung von oben. Des Weiteren wurde über die DLK Öffnungen in der Dachhaut hergestellt, um das ablöschen zu vereinfachen.
Ausser unserer DLK waren auch unser TLF 24, der ELW und GW-Meß im Einsatz.
Neben der Gesamtfeuerwehr Neuenburg waren ebenfalls vor Ort die Feuerwehren:
Heitersheim, Bad Krozingen,Sulzburg, die Führungsgruppe Markgräflerland und das THW Müllheim.

 

Pressetext:

Großbrand zerstört Lkw-Werkstatt im Neuenburger Gewerbegebiet

Explosionen reißen Menschen aus dem Schlaf, Flammen schlagen aus dem Dach und eine Rauchsäule steht über dem Brandherd: In der Nacht ist eine Werkstatthalle in Neuenburg ausgebrannt. Es war gegen 2.30 Uhr als die Neuenburger Feuerwehr alarmiert wurde: Mitarbeiter der benachbarten Tankstelle und mehrere Anwohner hatten einen lauten Knall gehört. Schon auf der Anfahrt der Einsatzkräfte zum Feuerwehrhaus, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Unternehmen steht, zeigte sich für die Feuerwehrleute ein dramatisches Bild: Das Gebäude stand im Vollbrand, viele Meter hohe Flammen schlugen aus dem Dach und eine riesige schwarze Rauchsäule stand über dem Brandherd.Glücklicherweise gab es praktisch keinen Wind, sodass der Rauch senkrecht in den Himmel aufstieg. Dennoch mussten einige Anwohner aufgrund der starken Rauchentwicklung ihre Wohnungen vorübergehend verlassen, teilte die Polizei mit. Nach ihrer Kenntnis wurden bei dem Brand keine Menschen verletzt. Eine Gefahr für die Anwohner bestehe derzeit nicht, hieß es am Vormittag.

Einsatz für viele Wehren aus der Region


Neuenburgs Gesamtkommandant und stellvertretender Kreisbrandmeister Andreas Grozinger wie auch der Neuenburger Abteilungskommandant Manuel Maas, der die Einsatzleitung übernommen hatte, waren sich einig, weitere Hilfseinheiten der benachbarten Feuerwehren anzufordern. Zu diesem Zeitpunkt war bereits die Alarmierung aller Abteilungswehren erfolgt. Um die weiteren Einsatzschritte zu koordinieren, war die Führungsgruppe Markgräflerland im Einsatz. Unterstützt wurden die Neuenburger Feuerwehrleute auch von der Müllheimer Nachbarwehr, die mit dem Drehleiterfahrzeug und Löschfahrzeugen anrückte, gleichzeitig wurden auch die Heitersheimer Einsatzkräfte mit einem weiteren Drehleiterfahrzeug alarmiert.

Später unterstützte die Staufener Feuerwehr mit ihrem Teleskopmastfahrzeug, um die Löscharbeiten aus der Höhe zu ergänzen. Mit dem Löschzug Südlicher Breisgau wurden weitere Einsatzkräfte unter anderem aus Bad Krozingen an die Einsatzstelle gebracht. Gefährlich war die Situation durch eine große Zahl an Gasflaschen, von denen einige durch die Hitze explodierten. Sicherheitshalber wurde auch der Lkw-Parkplatz des angrenzenden Autohofes geräumt.Ebenfalls vor Ort war Kreisbrandmeister Alexander Widmaier, der die Einsatzarbeit beobachtete. Weil eine große Zahl an Feuerwehrleute unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vorrückte, brauchte es weitere Einsatzkräfte und eine Vielzahl von Atemschutzgeräten. Deshalb wurde aus Ihringen der Gerätewagen Atemschutz angefordert. Bürgermeister Joachim Schuster und führende Mitarbeiter der Stadtverwaltung machten sich ein Bild vor Ort. Später bedankte sich Schuster bei den vielen Einsatzkräften für ihr Engagement bei der Brandbekämpfung. Die Müllheimer Polizei sperrte die Zufahrten zur Einsatzstelle weiträumig ab. Die Messgruppe der Müllheimer Gesamtwehr nahm in der Umgebung Schadstoffmessungen und auch im Bereich der höher liegenden Kernstadt. An manchen Stellen gab es leicht erhöhte, aber nicht gesundheitsgefährdende Messergebnisse. Auch das Löschwasser wurde immer wieder getestet. Wegen der Nähe zum Klemmbach rückte die Sulzburger Feuerwehr mit einem Löschwasserrückhaltesystem an.

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Ballrechten-Dottingen befand sich in der Halle – und wurde zerstört


Aufgrund der massiven Bauweise der Halle gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Die Feuerwehr musste mehrere massive Tore aufbrechen. Im Innern der Halle wütete das Feuer und zerstörte neben der Werkstatteinrichtung auch zahlreiche Autos, darunter das Löschfahrzeug der Feuerwehr Ballrechten-Dottingen, das bei der Firma FTN Fahrzeugtechnik repariert werden sollte. Es wurde durch das Feuer und die herrschende Hitze zerstört. Eine große Herausforderung war die Dachkonstruktion, die aus zwei Dachhäuten besteht, zwischen denen sich das Feuer in Windeseile ausbreiten konnte. Durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehrleute konnte aber ein Flammenübersprung auf das angebaute Hallengebäude der Firma Baier Gabelstapler noch rechtzeitig verhindert werden.

Baustatiker Jürgen Nafz vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Müllheim wurde um eine Einschätzung zur Stabilität des brennenden Gebäudes gebeten. Während die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, sorgte das Deutsche Rote Kreuz nicht nur für die Betreuung durch den Rettungsdienst, sondern organisierte Kaffee, Getränke und Verpflegung für die vielen Helfer.

Die Halle ist durch das Feuer komplett zerstört, eine Schadenshöhe konnte allerdings noch nicht beziffert werden. Die Polizei schätzt eine Schadenshöhe im sechsstelligen Bereich als realistisch ein. Bisher ungeklärt ist auch die Brandursache, die nun von der Polizei untersucht wird. Am Dienstagvormittag waren Feuerwehr sowie Brandermittler des Polizeireviers Müllheim noch vor Ort. Das Gebäude konnte noch nicht betreten werden: Es besteht Einsturzgefahr.

 

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